Strickpate wird obdachlos

Die Stadt Singen als auch Vertreter der Awo Landkreis Konstanz, schließen die Lilje um Jahresende 2017.

Die Lilje hat dem Strickpaten all die Jahre zuverlässig Obdach gewährt. Zunächst natürlich für die Verteilung der Strickstücke. Traditionsgemäß beginnt die Verteilung immer in der Lilje. Aber auch zum Zischenlagern der Strickstücke, weil das inzwischen bei weitem die Lagakapazitäten in meiner Wohnung sprengt.

Ich kämpfe nun an zwei Fronten. um einen möchte ich gern, dass die Lilje dem Singener Süden erhalten bleibt, da die Lilje dort grundsätzlich wichtig ist, schließlich hat sie sich über ein einhalb Jahrzehnte etabliert. Sollte es jedoch nicht gelingen, die Lilje zu erhalten, benötiget der Strickpate dringend andere Räumlichkeiten.

Das kostet grade viel Kraft und zu meinem Bedauern hänge ich kaum noch an den Nadeln.

 

 

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Mit Kawum zurück oder Bescherung 2016

Ihr Lieben,

heute war die erste Bescherung in der Lilje. Alles wie immer, ich ein Nervenbündel, die Kids begeistert.

Fotos muß ich euch leider erstmal schuldig bleiben, weil ich mir eine Kamera geliehen habe und im Moment noch die Stelle zumEinstöpseln suche.

Morgen gibt es dann hoffentlich auch bunte Bilder.

 

knity

„Künstler, das sind ja alles Künstler“

Tönte es heute Morgen mehrfach durch den Kindergarten.

Dort ist die Bescherung gelaufen, ich habe grade ein klitze kleines bischen Zeit um hier ganz kurz zu berichten. Die Begeisterung war groß, einige Mütter hatten Tränen in den Augen.

Viele meinten, dass ich die Strickstücke verkaufe. Hat etwas gedauert, bis sich der Gedanke gesetzt hatte, das esMenschen gibt, die Andere einfach so unterstützen.

Fotos habe ich freilich auch gemacht, doch da müßt ihr euch ein wenig gedulden, ich bin in der Lilje um gleich die Bescherung für die „Großen“ vor zu bereiten.

Demnächst mehr.

knity

von der Befreiung aus dem Gruppendruck

immer mal wieder kann ich beobachten, dass Mädchen, die in einer Clique gemeinsam in den Stricksachen stöbern, nichts finden.

nichts finden trifft es nicht wirklich, sie haben dann schon Gefallen an dem ein oder anderen Teil, doch interveniert dann immer eine aus der Clique, sodass diese Mädchen dann beim gemeinsamen Auszug aus der Lilje ohne irgendetwas wieder gehen.

nun sind kleine Mädchen ja nicht umbedingt auf den Kopf gefallen und kommen später nochmal  alleine wieder. So ging es auch der Kleinen, die dann mit diesem Set abgezogen ist.

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und ich kann euch versichern, als die Kleine sich im Spiegel betrachtet hat, wurde es um einiges heller in der Lilje

knity

wenn auch nicht gebloggt, so doch fleißig genadelt

obwohl ich seit das Trüdken so krank war nicht mehr gebloggt habe, (ich selber war dann auch eine weile ziemlich out of order) ist natürlich übers Jahr wieder so einiges für den Strickpaten entstanden, natürlich auch in der oberfleisigen ravelry Gruppe.

am Freitag den 14.11. wurde beschert.

hier nun ein  Eindruck vom Mützenbuffete

 

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knity

Der Junge in der grünen Jacke…

sah sich vorsichtig ein Paar Handstulpen an. Ich näherte mich von der anderen Tischseite und meinet:“Probier sie doch mal an.“ Ein erstauntes Paar Augen sah mich an. „Darf ich?“ „Klar, dafür sind sie ja da.“ erwiederte ich. Kaum ausgesprochen, waren die Stulpen angezogen und für gut befunden worden. Auf meine Frage ob er was bestimmtes suche, erhielt ich die Antwort:“Eigendlich suche ich Handschuhe.“  Ein Paar Handschuhe waren schnell gefunden und nach einer Aufforderung meiner seits auch anprobiert.  Mit einem :“ Die sind gut!“ hielt er die Handschuh fest und wollte die Handsulpen wieder weg legen. „Gefallen dir die Stulpen?“ „Ja, schon aber ich brauche Handschuh.“ Auf mein:“Die Stulpen darfst du auch nehmen.“ Ein fassungsloser Blick. „Echt?“  „Echt!“ Die Handstulpen wurden mit Begeisterung wieder angezogen , mit den Fingern gewackelt und mit einem Strahlen verkündet:“ Die sind prima zum Fahradfahren:“ Ich erwiederte:“ Ich weiß, Fausthandschuh sind ansich eine schön warme Sache aber zum Fahradfahren nicht wirklich.“ Und gefallen dir die Mützen?“  Ich hatte bemerkt, dass er immer wieder zu den Mützen rüber geschielt hatte. „Ja!“  „Dann such dir eine aus.“ „Echt?“ „Ja, freie Auswahl.“ erwiederte ich freundlich. Nach einigem hin und her war auch eine optisch und größenmäßig passende Mütze gefunden.
Mit seiner „Beute“ wnd er sich richtung Tür. Kurz vor der tür, derhte er sich nochmal um, sah mir in die Augen und hauchte ein :“Danke.“ Glücklicherweise lies mein Autopilot mich ein :“Sehr gerne.“ erwiedern.

„……zart, ganz zart, hat ihre Hand mich umgehaun“ heißt es in einem Liedtext von Klaus Lage

zart, ganz zart hat diese gehauchte danke umgehauen. Zum Glück habe ich einen Autopiloten.:)

knity

Schnuckiputzi Trude, dein Dosenöfner ist wieder da!

Was in drei Teufelsgedöns hat dieser Ausspruch mit dem Strickpaten zu tun?

Nun, ich begrüße meine Katze, Trude Mayer immer mit diesem Spruch, so auch eben als ich nach erfolgreicher Bescherung in die Wohnung gewankt kam. Eine liebe Seele hat mir beim Aufbau geholfen und auch für Fotos gesorgt. Ich hatte mal wieder vergessen, das ich im Getümmel ja nicht zum knippsen komme.

Ach war das schön, znächst ungläubige Gesichter, dass sie sich wirklich und warhaftig selber etwas aussuchen dürfen. Die Freude darüber, dann die nächste Welle Unglaube, weil sie sich zum Schal oder zur Mütze …… eben auch noch Mütze oder Schal nehmen dürfen, selbstverständlcih auch Socken, Handschuh und Stulpen. Ja kann das echt sein?

Echt? Werde ich dann auch dauernt gefragt. Ich komme garnicht dazu jeden an zu nicken oder beim Suchen zu helfen. Aber irgendwie glauben sie es dann doch und ein jeder hat einen kleinen oder auch großen Stapel (voluminöse Loops braucen Platz 🙂 )auf dem Arm.

Freudiges Geschnatter erfüllt den Raum, hier und da vernehme ich: „Das ist ja wie Weihnachten.“ Ich nehme es zur kenntnis, ohne das es wirkllich durchdringt. Ich bin noch so beschäfftigt beim Suchenhelfen, den Spiegel zeigen, zur Anprobe ermutigen………

Jetzt ist es angekommen *freu, freu, freu* heute war für gut 30 Kinder und Jugendliche hier in Singen, wie Weihnachten.

Ich bin echt fertig, von der Vorbereitung, dem eigendlichen bescheren und natürlich ist da auch das Aufräumen.

Aber es hat sich wieder mal gelohnt. Vergessen das Organisieren, der Nervenkrieg, den es zuweilen bedeutet, alles ist vergessen, weil heute war wie Weihnachten.

Ich hoffe ich kann euch ein klein wenig dieses Gefühls vermittel. Fotos, nun die lassen noch auf sich warten, weil ich an vieles gedacht habe, jedoch nicht daran einen Stick mit zu nehmen. Seht mir das bitte nach.

Ich pamper Trude Mayer nun ihre Meduzin in die Leberwurst und werde den Rest des Tages chillen, wie die Kids zu sagen pflegen und mich dabei leis freuen, den heute war wie Weihnachten.

knity